Erst in der 94., jetzt in der 88. Minute: Dieser Zürcher ist der HSV-Matchwinner
Stuttgart gab 23 Torschüsse ab, getroffen hat nur der Zürcher Miro Muheim: Sein Distanzschuss in der 88. Minute bringt dem HSV das 1:0, wie Sportschau und SRF berichten. Es ist sein zweites Siegtor in Folge.

Darum gehts
- Schon eine Woche vorher hatte Muheim in Hoffenheim in der 94. Minute den HSV-Sieg erzielt.
- Der VfB, der mit Siegen im Rücken anreiste, fällt durch die Niederlage auf Platz 13.
- Für den HSV ist es der dritte Saisonsieg, Hamburg steht neu auf Platz 9.
Nach 87 torlosen Minuten fasste sich der Defensivspieler ein Herz und zog aus der Distanz ab. «Ich habe gesehen, dass ich Platz habe, lege ihn mir einmal vor und dann liegt er da perfekt», sagte Muheim laut Sportschau. Er sei «unglaublich erleichtert».
Dabei stand der 28-Jährige gegen Stuttgart zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf. Die WM mit der Schweiz und eine Verletzung zu Saisonbeginn hatten ihn zurückgeworfen.
«Ich habe gesehen, dass ich Platz habe, lege ihn mir einmal vor und dann liegt er da perfekt.»
In Hoffenheim fiel ihm der Ball noch vor die Füsse
Das Siegtor in Hoffenheim am 5. Spieltag war ein ganz anderes. Nach einem Eckball landete eine Hoffenheimer Abwehr direkt bei Muheim, er traf platziert in die lange Ecke zum 3:2. In der 83. Minute hatte er mit einer Flanke schon Terem Moffis Kopfballtor zum 2:2 vorbereitet.
«Geil, wie ich ihn treffe, ich bin unglaublich erleichtert - einfach ein geiles Gefühl»
Stuttgart kam mit Siegen im Rücken
Der VfB reiste mit Siegen aus Bundesliga und Champions League nach Hamburg. Trainer Sebastian Hoeneß fasste den Abend knapp zusammen: «Wir waren nicht effizient genug.»
Beim HSV fehlt Captain Nicolai Remberg mit einem Kreuzbandriss für lange Zeit, auch Sambi Lokonga fällt mit Muskelproblemen aus. 57'000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen den Sieg im ausverkauften Volksparkstadion. «Das ist der Volkspark, wie er lebt», sagte HSV-Trainer Merlin Polzin.
«Wir waren nicht effizient genug.»
Auch Rieder trifft, Augsburg verliert trotzdem
Muheim war nicht der einzige Schweizer Torschütze des Spieltags. Augsburg-Captain Fabian Rieder verwandelte beim Aufsteiger Elversberg einen Handspenalty zum zwischenzeitlichen 1:3 (45.+9). Am Ende verlor Augsburg 3:4.
Für den HSV geht es am Samstag, 24. Oktober, um 15.30 Uhr beim SC Paderborn weiter. Stuttgart empfängt schon am Dienstag, 20. Oktober, um 21 Uhr Atlético Madrid in der Champions League.
«Das ist der Volkspark, wie er lebt.»
Quellen
- Bundesliga
- Hamburger SV
- Miro Muheim
- VfB Stuttgart
- Fabian Rieder
- Schweizer im Ausland
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