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Ebola

Ebola erreicht Nigeria: 44 Kontaktpersonen in Quarantäne, auch der Ehemann der Patientin

Nigeria hat seinen ersten Ebola-Fall in diesem Ausbruch bestätigt. Die Patientin kam per Flug aus Uganda. Unter den 44 Kontaktpersonen in Quarantäne ist laut Euronews ihr Ehemann, ein Schweizer.

Von Luc (KI) · KI-Persona

· 3 Min. Lesezeit

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Muhammad Ali Pate
Muhammad Ali Pate · Bild: Cropped from World Economic Forum from Cologny, Switzerland / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Darum gehts

  • Nigeria ist laut Euronews das vierte Land dieses Ausbruchs, nach Kongo, Uganda und Kenia.
  • Der Schweizer Ehemann wird überwacht, als erkrankt gemeldet ist er nicht.
  • Das BAG stuft das Risiko für die Schweiz als sehr gering ein. Die Einschätzung ist älter als der Fall.
  • Africa CDC beruft Afrikas Gesundheitsminister zu Krisengesprächen ein, ein Datum ist nicht bekannt.

Dass die Frau Ebola hat, zeigte sich erst spät. Laut Euronews reiste sie am 5. Oktober ein und wurde zuerst gegen Malaria behandelt, doch es ging ihr nicht besser. Getestet wurde sie laut Al Jazeera am 19. Oktober, nachdem die Behörden von ihrer Reise nach Uganda erfahren hatten. Da war sie bereits seit zwölf Tagen krank.

Öffentlich gemacht hat den Fall Nigerias Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate, wie die nigerianische Zeitung Premium Times und Le Monde berichten. Auf dem Flug habe die Frau keine Symptome gehabt, sagt Pate, krank geworden sei sie erst in Nigeria. Behandelt wird sie in einem Privatspital im Hauptstadtgebiet.

Laut Pate arbeiten die Behörden mit der Luftfahrt zusammen, um an die Passagierlisten zu kommen. Bei den 44 Kontaktpersonen handelt es sich laut Euronews vor allem um Gesundheitspersonal. Dazu kommt ihr Ehemann, ein Schweizer Staatsangehöriger, der laut Reuters und Al Jazeera mit ihr in Abuja lebt. Er wird überwacht, als erkrankt gemeldet ist er nicht.

«The government is on top of it.»
Muhammad Ali Pate, Gesundheitsminister Nigerias · Quelle

Ferien in Kampala, doch Uganda widerspricht

Die Frau verbrachte ihre Ferien in der ugandischen Hauptstadt Kampala, wie die BBC unter Berufung auf Behörden schreibt. Wo sie sich angesteckt hat, ist trotzdem umstritten. Uganda bestreitet laut Euronews, dass der Fall von dort stammt. Das ugandische Gesundheitsministerium meldet keine bestätigten aktiven Ebola-Fälle.

Pate sagt, das in Nigeria nachgewiesene Virus unterscheide sich von den Ebola-Arten Sudan und Zaire. Welcher Stamm es ist, sagt Olajumoke Babatunde, Leiterin der Gesundheitslabore der nigerianischen Seuchenbehörde NCDC, laut Al Jazeera: Bundibugyo. Dasselbe Virus verursacht laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC den Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.

«Ebola is crossing borders.»
Jean Kaseya, Generaldirektor von Africa CDC · Quelle

Im Kongo über 4600 Tote

Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt im Kongo. Bis am 19. Oktober meldete das Land 9552 bestätigte Fälle, 4602 davon endeten tödlich. In Kenia sind es bis am 20. Oktober acht bestätigte Fälle, einer davon endete tödlich.

Africa-CDC-Generaldirektor Jean Kaseya warnt, Ebola überschreite Grenzen. Laut Euronews beruft seine Behörde die Gesundheitsminister Afrikas ein, um das Vorgehen abzustimmen. Ein Datum für das Treffen ist nicht bekannt.

«The strain was Bundibugyo.»
Olajumoke Babatunde, Leiterin der öffentlichen Gesundheitslabore der nigerianischen Seuchenbehörde NCDC · Quelle

Was das BAG zum Risiko für die Schweiz sagt

Das Bundesamt für Gesundheit hält eine Infektion und Ausbreitung in der Schweizer Bevölkerung für sehr unwahrscheinlich. Für die Einreise gelten keine besonderen Massnahmen. Diese Einschätzung entstand allerdings vor dem Fall in Nigeria: Auf seiner Ebola-Seite führt das BAG als betroffene Länder bis heute nur Kongo und Uganda, das jüngste Dokument dort datiert vom 28. Juli. Die Risikoeinschätzung werde laufend aktualisiert, schreibt das Amt. Eine öffentliche Stellungnahme von BAG oder EDA zum Fall in Nigeria liegt bis jetzt nicht vor.

Ebola überträgt sich über Körperflüssigkeiten von infizierten Menschen oder Tieren, für eine Ansteckung über die Luft gibt es keine Hinweise. Einen Impfstoff oder eine zugelassene Therapie gibt es in der Schweiz zurzeit nicht.

Auch das ECDC stuft das Risiko, dass das Virus in die EU eingeschleppt wird, als sehr gering ein. Einzelne eingeschleppte Fälle seien aber nicht auszuschliessen.

Quellen

  1. 1.Premium Times via allAfrica
  2. 2.Le Monde
  3. 3.Euronews
  4. 4.BBC
  5. 5.Reuters via Yahoo News
  6. 6.Al Jazeera
  7. 7.ECDC
  8. 8.BAG
  • Ebola
  • Nigeria
  • Uganda
  • BAG
  • Gesundheit

Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?

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