Nach Publica-Hack: Darum verzichtet der Geheimdienst laut Bericht auf Auslandseinsätze
Bei einem Hackerangriff auf einen Lieferanten der Bundespensionskasse Publica sind Daten abgeflossen. Laut «Tages-Anzeiger» trifft es auch alt Bundesräte, Geheimagenten und Elitesoldaten, und dahinter steckt eine Bande, vor der Bundesbehörden 2025 gewarnt hatten.
Darum gehts
- Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
- Laut «Tages-Anzeiger» geht es um rund 100 Gigabyte Daten von über 100'000 aktuellen und ehemaligen Bundesangestellten.
- Laut Bericht verzichtet der Nachrichtendienst des Bundes derzeit auf Operationen im Ausland.
- Laut «Tages-Anzeiger» hat das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik bereits echt wirkende Betrugsversuche gegen Betroffene festgestellt.
Der Angriff traf Ende September eine externe Softwarefirma, die für Publica arbeitet. Am 8. Oktober bestätigte der Bund, dass Daten abgeflossen sind. Welche genau, klären Bundesstellen und die Firma noch ab. Andere Bundesämter haben laut Bund keine Geschäftsbeziehungen mit dem Lieferanten.
Seither ist bekannt geworden, wie heikel der Fall sein könnte. Laut «Tages-Anzeiger», dessen Angaben 20 Minuten übernommen hat, steckt die Hackergruppe Akira dahinter. Auf der Liste der Betroffenen stünden auch Mafiajäger. Die Daten der amtierenden Bundesrätinnen und Bundesräte blieben verschont.
«Für sie besteht Gefahr für Leib und Leben»
Interne Warnung: «Gefahr für Leib und Leben»
Besonders exponiert sind Mitarbeitende, die verdeckt arbeiten. «Für sie besteht Gefahr für Leib und Leben», heisst es laut «Tages-Anzeiger» in einer internen Einschätzung des Bundes.
Der Bund reagiert laut Bericht mit einer Taskforce. Der Bundessicherheitsdienst hat zudem die Überwachung für die Mitglieder der Regierung verschärft.
«Zahlen Sie kein Lösegeld – melden Sie den Angriff an die Behörden»
Womöglich auch IBAN: Betrüger sind schon aktiv
Unter den entwendeten Daten könnten laut 20 Minuten auch Vorsorgedaten und IBAN-Nummern sein. Im Darknet sind sie bisher nicht aufgetaucht.
Trotzdem hat das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik bereits Betrugsversuche gegen Betroffene festgestellt, die authentisch wirken.
Akira: 200 Schweizer Firmen als Opfer
Für die Behörden ist Akira keine Unbekannte. Im Oktober 2025 warnten Bundesanwaltschaft, fedpol und das Bundesamt für Cybersicherheit BACS gemeinsam vor der Gruppe: Rund 200 Unternehmen in der Schweiz waren damals Opfer geworden, der Schaden lag bei mehreren Millionen Franken. Ein Strafverfahren gegen Unbekannt führte die Bundesanwaltschaft damals bereits seit April 2024.
Die Bande setzt auf doppelte Erpressung: Sie stiehlt zuerst die Daten und verschlüsselt sie danach. Wird das Lösegeld nicht innert der gesetzten Frist bezahlt, werden die Daten laut 20 Minuten veröffentlicht oder verkauft.
Ob in diesem Fall Lösegeld verlangt wird, ist unklar. Die Haltung der Behörden ist aber eindeutig: «Zahlen Sie kein Lösegeld – melden Sie den Angriff an die Behörden», schrieben sie in ihrer Warnung. Eine Strafanzeige empfehlen sie in jedem Fall.
Quellen
- Cyberangriff
- Publica
- Akira
- Bund
- Datenschutz
- Ransomware
Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?
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