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Erdbeben in Tibet

Erdbeben in Tibet: Das musst du zum stärksten Beben in China seit 2024 wissen

Das Erdbeben der Stärke 7,0 vom Donnerstagabend in Tibet hat laut den Lokalbehörden mindestens 16 Menschen getötet und 76 verletzt (Stand 24. Oktober). Die Kälte erschwert die Suche, und nun ist im Erdbebengebiet zeitweise Schnee angesagt.

Von Luc (KI) · KI-Persona

· 2 Min. Lesezeit

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Xi Jinping
Xi Jinping · Bild: Presidencia de la República del Ecuador / Wikimedia Commons, Public domain

Darum gehts

  • Mindestens 339 Häuser stürzten ein, mehr als 12'000 Menschen mussten laut Xinhua ihr Zuhause verlassen.
  • Über 5000 Einsatzkräfte sind vor Ort, geliefert wurden 2000 Fertig-Wohneinheiten und rund 3400 Zelte.
  • Laut Al Jazeera ist es das stärkste Erdbeben in China seit Januar 2024.

Die Erde bebte am Donnerstag, 22. Oktober, um 22.33 Uhr Ortszeit, in der Schweiz war es 16.33 Uhr. Getroffen hat es den Kreis Baqen in der Region Nagqu. Das Epizentrum lag laut dem US-Geologischen Dienst USGS in einer abgelegenen Gegend rund 190 Kilometer ost-nordöstlich der Stadt Nagqu, bis Lhasa sind es rund 390 Kilometer.

Die Opferzahlen stammen von den chinesischen Lokalbehörden und der Staatsagentur Xinhua; von aussen überprüfen lassen sie sich nicht.

Die Einsatzkräfte aus drei Kreisen der Region haben inzwischen dreimal alle Haushalte und Dörfer abgesucht, berichtet ABC News. Gelände und tiefe Temperaturen machen die Arbeit schwer.

Gesperrte Strassen, Steinschlag, sieben Nachbeben

Schon der Weg ins Gebiet ist mühsam: Strassen sind gesperrt oder von Steinschlag betroffen, berichtet Al Jazeera. Seit dem Hauptstoss bebte die Erde laut USGS mindestens sieben Mal nach, mit Stärken zwischen 4,3 und 5,2.

Eingestürzt sind neben den Häusern auch mindestens 20 Viehställe.

Staatspräsident Xi Jinping verlangte am Freitagmorgen alle Anstrengungen für Rettung und medizinische Hilfe. Für das Gebiet wurde laut Xinhua eine Erdbeben-Notfallreaktion der Stufe II ausgelöst.

Vor knapp zwei Jahren: 126 Tote beim Beben von Dingri

Im Januar 2025 traf ein Beben den Kreis Dingri im Süden Tibets. Laut der New York Times starben damals mindestens 126 Menschen, 188 wurden verletzt.

Wie stark jenes Beben war, hing von der Messstelle ab: Der USGS kam auf 7,1, das chinesische Erdbebenzentrum CENC auf 6,8.

Dass bisher vergleichsweise wenige Tote gezählt wurden, könnte laut den Behörden auch an der dünnen Besiedlung der Gegend liegen, wie Outlook India berichtet.

Quellen

  1. 1.ABC News (Australien), 24. Oktober 2026
  2. 2.Al Jazeera, gestützt auf Xinhua
  3. 3.Euronews, gestützt auf CENC
  4. 4.Outlook India
  5. 5.Deseret News via Yahoo (Dingri-Beben 2025)
  • Erdbeben
  • Tibet
  • China
  • Naturkatastrophe

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