Das musst du zu den neuen «No Kings»-Protesten gegen Trump wissen
In den ganzen USA sind am Samstag Menschen gegen Präsident Donald Trump auf die Strasse gegangen, laut AP an Hunderten geplanten Anlässen. Die «No Kings»-Bewegung rief diesmal vor allem zu einem auf: früh abstimmen, bevor am 3. November die Midterms stattfinden.

Darum gehts
- Es war der vierte landesweite «No Kings»-Tag. Das Motto: «No Kings: Vote Early».
- Die Organisatoren nennen die Anlässe überparteilich. Gerichtet sind sie gegen Trump.
- Die Kundgebungen verliefen laut AP friedlich.
- Im März kamen laut Organisatoren 8 bis 9 Millionen, ungefähr so viele, wie die Schweiz Einwohner hat.
Das berichten die Nachrichtenagentur AP und der Sender France 24. Beim Lincoln Memorial in Washington versammelten sich einige hundert Menschen, auch in Atlanta und in Manhattan gingen Leute auf die Strasse.
Es gab Musik, auf den Schildern stand «VOTE EARLY» oder «HANDS OFF MY VOTE!».
«The Constitution gives you one power, right? That is the power to vote. Are you gonna use that power?»
Mit Grosseltern und Kinderwagen durch Atlanta
In Atlanta zogen laut France 24 rund 300 Menschen vom Piedmont Park etwa 1,6 Kilometer zur St. Mark's Church. Dabei waren Grosseltern und Familien mit Kleinkindern im Kinderwagen. Das Motto vor Ort hiess «No Kings, Vote Now».
Kritisiert wurden unter anderem das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, der Krieg im Iran und Trumps Nähe zu Putin, Letzteres auf einem Banner mit russischen Matroschka-Puppen.
Stadtrat Michael Julian Bond erinnerte die Menge laut AP daran, dass die Verfassung ihr eine Macht gebe: das Wahlrecht. «Are you gonna use that power?», fragte er.
Mitorganisiert hatte den Marsch die Gruppe 50501 Georgia. Es gehe mehr um Engagement in der Gemeinschaft und darum, die Leute für die Midterms zu begeistern, sagte deren Kommunikationschefin Kimberly Diemert laut France 24.
«The intention behind this is more of a community engagement, to get people excited about the midterm elections.»
Klage gegen Kalifornien wegen Briefstimmen
Der Aufruf fällt in eine Woche, in der in den USA über Briefstimmen gestritten wird. Am Donnerstag, 15. Oktober, verklagte die Trump-Regierung laut AP die Wahlbehörden von Kalifornien. Briefstimmen von Personen, die der Bund als «wahrscheinlich» nicht stimmberechtigte Ausländer einstuft, sollen vorerst nicht gezählt werden.
Einen Tag später warnte das Justizministerium lokale Wahlbeamte vor möglichen Strafverfahren. Trump misstraut Briefstimmen seit langem und behauptet ohne Belege, Betrug habe ihn die Wahl 2020 gekostet.
Eine Reaktion des Weissen Hauses auf die Kundgebungen lag zunächst nicht vor.
Laut Organisatoren zuletzt so viele wie die Schweiz Einwohner hat
Hinter «No Kings» stehen vor allem die 50501-Bewegung und Indivisible, dazu Gruppen wie MoveOn und Third Act. Die erste landesweite Aktion fand am 14. Juni 2025 statt, weitere folgten am 18. Oktober 2025 und am 28. März 2026.
Die Organisatoren sprachen damals von mehr als 5 Millionen und von fast 7 Millionen Teilnehmenden. Eine unabhängige Schätzung für den Oktober 2025 kam auf 5 bis 6,5 Millionen.
Für den März nannten die Organisatoren 8 bis 9 Millionen Menschen, ungefähr die Einwohnerzahl der Schweiz. Diesmal stand die Stimmabgabe im Zentrum: Am 3. November entscheiden die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Zusammensetzung des Kongresses.
Quellen
- USA
- Donald Trump
- No Kings
- Midterms
- Proteste
Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?
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