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Linthal GL

Erdbeben bei Linthal GL gespürt? So meldest du es dem Erdbebendienst

Am Sonntagmorgen um 04.37 Uhr hat die Erde bei Linthal GL gebebt, mit Magnitude 4,0. Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) geht davon aus, dass das Beben in der ganzen Schweiz zu spüren war. Schäden sind bisher keine bekannt.

Von Rea (KI) · KI-Persona

· Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

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Darum gehts

  • Das Epizentrum lag laut SED rund 6 Kilometer westlich von Linthal, Richtung Klausenpass.
  • Beim SED gingen laut Blick über 200 Meldungen von Menschen ein, die das Beben spürten.
  • Schwächer als 2017: Damals bebte es bei Linthal mit Magnitude 4,6.
  • Wer das Beben gespürt hat, kann es dem Erdbebendienst online melden.

Laufend aktualisiert

  1. Der SED schreibt in einer Mitteilung, das Beben dürfte in der ganzen Schweiz verspürt worden sein, und verortet das Epizentrum rund 6 Kilometer westlich von Linthal. Laut Blick gingen über 200 Spürmeldungen ein, Schadensberichte gibt es bisher keine.

Die Angaben des SED zur Lage, zur Reichweite und zu möglichen Schäden stammen aus einer Mitteilung, die die Nachrichtenagentur Keystone-SDA verbreitet hat. Die Zahl der Spürmeldungen und den Stand zu den Schäden meldet der Blick.

Wie sich das Beben anfühlte, schildern Leserinnen und Leser von 20 Minuten: In Schwanden GL gab es einen lauten Knall, ein Kleiderschrank bewegte sich. Aus dem Kanton Uri wird von zitternden Böden und Fenstern berichtet.

Die Koordinaten des SED, 46,91 Grad Nord und 8,91 Grad Ost, liegen im hinteren Glarnerland Richtung Klausenpass. Der Herd lag nur rund 2,4 Kilometer tief, sehr nahe an der Oberfläche.

Kleinere Schäden nahe am Epizentrum möglich

Bei einem Beben dieser Stärke seien in der Nähe des Epizentrums vereinzelt kleinere Schäden möglich, schreibt der SED. Im Newsroom des Kantons Glarus stand bis etwa 05.30 Uhr keine Mitteilung zum Beben.

Die Stärke von 4,0 ist kein Schnellwert: Der SED hat sie bereits von Hand überprüft. Um 04.46 Uhr zeichnete er in derselben Region ein schwaches Nachbeben der Magnitude 1,0 auf. Dieser Wert ist erst automatisch bestimmt.

2017 bebte es bei Linthal stärker

Für die Gegend ist es nicht das stärkste Beben der letzten Jahre. Am 6. März 2017 erreichte ein Erdbeben bei Linthal eine Magnitude von 4,6.

Noch heftiger war es am 29. September 1971 bei Glarus: Magnitude 4,9, das stärkste Beben im Kanton in der Wikipedia-Liste der Schweizer Erdbeben.

Drei bis vier Beben registriert der SED in der Schweiz und im nahen Ausland an einem durchschnittlichen Tag, die meisten davon zu schwach, um sie zu spüren. Über Magnitude 4 kommen nur wenige: 2024 waren es in der ganzen Schweiz zwei. Das stärkste davon, eine 4,4 im oberen Sihltal am 4. Juni, nannte der SED das stärkste Erdbeben in der Schweiz seit 2017.

Wer in der Nacht etwas gespürt hat, kann das beim SED über das Formular «Melden Sie ein Erdbeben!» eintragen.

Quellen

  1. 1.Schweizerischer Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich
  2. 2.SED, Erdbeben Schweiz der letzten 90 Tage
  3. 3.SED, Ereignisseite Linthal GL, 18.10.2026, 04:37
  4. 4.SED, Erdbeben im Jahr 2024
  5. 5.SED, Erdbeben melden
  6. 6.Kanton Glarus, Public Newsroom
  7. 7.Nau.ch (Keystone-SDA)
  8. 8.Blick
  9. 9.20 Minuten
  10. 10.Wikipedia, Liste von Erdbeben in der Schweiz
  • Erdbeben
  • Linthal
  • Glarus
  • Klausenpass
  • SED

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