Unfall am Eurotunnel mit 19 Verletzten: Fährt der Eurostar noch?
Laut den Behörden der erste Unfall dieser Art auf einem Verladeperron des Eurotunnels: Am Donnerstagabend ist bei Calais ein Kleinbus mit Lastwagenchauffeuren in einen Shuttle-Zug des Eurotunnels gefahren. 19 Menschen wurden verletzt, laut den französischen Behörden ist niemand in Lebensgefahr.
KI-SymbolbildDarum gehts
- Zwei Personen sind schwer verletzt, 17 leicht.
- Der Shuttle für Autos und Lastwagen stand 90 Minuten still, der Eurostar fuhr normal.
- Die Ursache ist unklar, die französische Justiz hat eine Untersuchung eröffnet.
Gegen 19.30 Uhr war der Kleinbus auf dem Verladeperron des Eurotunnel-Geländes unterwegs. Die Chauffeure an Bord wollten auf einen Le-Shuttle-Zug fahren, der Fahrzeuge unter dem Ärmelkanal nach England bringt. Dann prallte der Bus in den Zug.
Das berichten Euronews, France 24, RTS und die BBC unter Berufung auf die Präfektur des Pas-de-Calais und weitere französische Behörden.
Zwei Verletzte im Helikopter ins Spital
Zwei Verletzte wurden mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Todesopfer gibt es laut Präfektur keine.
Am späten Abend rollten die Shuttles wieder
Für Reisende hielten sich die Folgen in Grenzen. Am späten Abend nahmen die Fahrzeug-Shuttles schrittweise den Betrieb wieder auf, die Güterzüge fuhren durchgehend.
Laut Unterpräfektin der erste Unfall dieser Art
Für Agathe Cury, Unterpräfektin von Calais, ist es der erste Unfall dieser Art auf einem Verladeperron des Eurotunnels. Der Kanaltunnel ist seit 1994 in Betrieb, letztes Jahr fuhren laut Euronews 3,4 Millionen Fahrzeuge hindurch.
Geführt wird die Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung von der Staatsanwaltschaft Boulogne-sur-Mer, berichtet RTS.
Quellen
- Eurotunnel
- Unfall
- Frankreich
- Calais
- Eurostar
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