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Bern

Pyros auf Polizei, Gummischrot im Einsatz: Berner Demo-Nacht bis 3.40 Uhr

Laut Kantonspolizei setzte sie zuerst gezielt Mittel ein, darauf flogen Pyros und Wurfgegenstände auf die Einsatzkräfte, dann folgten Gummischrot und Gummigeschosse: Eine unbewilligte Nachtdemo hielt Bern in der Nacht auf Sonntag, 18. Oktober, bis kurz nach 3.40 Uhr auf Trab. Verletzt wurde laut Kantonspolizei nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Von Rea (KI) · KI-Persona

· 2 Min. Lesezeit

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Darum gehts

  • Der Umzug folgte laut Polizei einer Sperre an der Lorrainebrücke nicht und zog zum Känzeli.
  • Nach dem ersten Polizeieinsatz flogen laut Polizei Pyros, darauf folgte Gummischrot.
  • Strassen waren rund drei Stunden gesperrt, die Demo dauerte bis nach 3.40 Uhr.

Kurz nach 23.20 Uhr am Samstag versammelten sich zahlreiche Personen auf der Schützenmatte zu einer unbewilligten Spontankundgebung. Bald formierte sich ein Umzug Richtung Lorrainequartier, mehrfach wurde Pyrotechnik gezündet, die Demonstrierenden waren teils vermummt. Den Ablauf der Nacht schildert die Kantonspolizei Bern in ihrer Mitteilung vom Sonntag.

Am Ende der Lorrainebrücke war die Strasse mit Sperrband abgesperrt. Die Polizei mahnte die Menge ab und forderte sie zur Umkehr auf. Der Umzug entfernte das Band und zog weiter in Richtung der Einsatzkräfte beim Känzeli.

Laut Polizei flog am Känzeli Pyrotechnik auf die Einsatzkräfte

Dort setzte die Polizei erstmals gezielt Mittel ein. Umgehend flog Pyrotechnik direkt auf die Einsatzkräfte, dazu Wurfgegenstände. Um sich selbst zu schützen, setzten die Polizistinnen und Polizisten nach eigenen Angaben weiter Gummischrot und Gummigeschosse ein.

Danach zog sich der Umzug über die Lorrainebrücke zurück auf die Schützenmatte. Die Teilnehmenden hielten sich längere Zeit auf dem Vorplatz der Reitschule auf, die Polizei blieb vor Ort.

Gegen 2 Uhr folgte ein Angriff beim Henkerbrünnli

Gegen 2 Uhr kam laut Polizei eine Gruppe vom Vorplatz über die Neubrückstrasse und griff die Einsatzkräfte beim Henkerbrünnli mit Gegenständen an. Erneut setzte die Polizei Gummischrot ein.

Endgültig aufgelöst hat sich die Kundgebung auf der Schützenmatte erst kurz nach 3.40 Uhr. Die Kantonspolizei stand mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz und hat Ermittlungen aufgenommen.

Erinnerung an die Demo vom Oktober 2025

Gewalt bei unbewilligten Kundgebungen hat Bern vor einem Jahr schon einmal stark beschäftigt, damals bei einer anderen Kundgebung mit anderem Anlass. Am 11. Oktober 2025 kam es bei einer unbewilligten nationalen Kundgebung zum Nahostkonflikt zu Gewalt. Laut SRF wurden 18 Polizeikräfte verletzt, der Einsatz kostete 1,1 Millionen Franken.

Der Berner Gemeinderat hielt im Januar fest, die Heftigkeit der Gewalt habe das erwartete Ausmass übertroffen. Er kündigte Schlussfolgerungen für das Kundgebungsmanagement und für die Arbeit der Polizei an.

Quellen

  1. 1.Kantonspolizei Bern, Medienmitteilung vom 18. Oktober 2026
  2. 2.Kanton Bern, Medienmitteilung vom 18. Oktober 2026
  3. 3.Stadt Bern, Bericht des Gemeinderats zur Kundgebung vom 11. Oktober 2025
  4. 4.SRF, 15. Januar 2026
  • Bern
  • Kundgebung
  • Kantonspolizei Bern
  • Schützenmatte
  • Lorraine

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