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Notfalltreffpunkte

Bei Stromausfall: Hier setzt du einen Notruf ab, wenn das Handynetz weg ist

Fällt der Strom aus, sind laut Kanton Bern auch Ambulanz, Feuerwehr und Polizei telefonisch nicht mehr erreichbar. Dann sind Notfalltreffpunkte eine erste Anlaufstelle, sobald die Behörden sie in Betrieb nehmen. Im Seeland haben die meisten am Dienstag ihren Funk getestet.

Von Luc (KI) · KI-Persona

· 2 Min. Lesezeit

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Notfalltreffpunkt Detligen während der Verbundsübung vom 13. Oktober 2026 (Bild aus der Medienmitteilung des Kantons Bern, zum Download bereitgestellt)
Notfalltreffpunkt Detligen während der Verbundsübung vom 13. Oktober 2026 (Bild aus der Medienmitteilung des Kantons Bern, zum Download bereitgestellt) · Bild: Kanton Bern

Darum gehts

  • Bei einem Blackout brechen laut Kanton Bern Mobilnetz und Internet zusammen.
  • Notfalltreffpunkte in Schulhäusern und Hallen bieten dann Infos und die Möglichkeit für Notrufe.
  • Am 13. Oktober prüften die meisten Treffpunkte im Seeland ihre Polycom-Funkgeräte.
  • Die bisher gemeldeten Standorte findet man über notfalltreffpunkt.ch, bei einem Blackout fehlt dafür das Internet.

An den meisten Treffpunkten im Seeland machten die Einsatzteams am Dienstag Verbindungstests mit ihren Polycom-Funkgeräten. Wie die Tests ausgefallen sind, schreibt der Kanton nicht.

Licht aus, Heizung aus, Zug steht

Ein Blackout kann viele Auslöser haben, vom überlasteten Stromnetz bis zum Cyberangriff. Dann gehen laut Kanton Lichter und Heizungen aus, Bankomaten geben kein Geld mehr, Züge bleiben stehen, Handel und Gewerbe sind lahmgelegt.

Wer dann die Ambulanz braucht, kann laut Kanton an einem Notfalltreffpunkt einen Notruf absetzen, sobald die Behörden ihn in Betrieb genommen haben.

Woran du einen offenen Treffpunkt erkennst

Hingehen kann man nicht jederzeit. Die Behörden nehmen die Notfalltreffpunkte erst im Ereignisfall in Betrieb, zuständig sind die Kantone. Ist ein Standort offen, weisen Fahnen mit dem NTP-Logo und Wegweiser den Weg.

Vor Ort gibt es Informationen zur aktuellen Lage. Dank Notstrom können die Treffpunkte auch bei einem längeren Stromausfall in Betrieb bleiben.

Jetzt nachschauen, nicht erst im Dunkeln

Der Kanton Bern verweist auf notfalltreffpunkt.ch. Die Adresse führt zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und von dort zur Bundeskarte auf map.geo.admin.ch, wo die bisher gemeldeten Standorte der ganzen Schweiz eingetragen sind.

Nur: Bei einem Blackout bricht laut Kanton genau dieses Internet zusammen. Wer seinen Treffpunkt kennen will, sucht ihn also besser heute als dann, wenn der Bildschirm schwarz bleibt.

Wie dicht das Netz im Kanton ist, lässt sich nur grob sagen. Im Juni 2023 hatte der Kanton Bern 236 Notfalltreffpunkte genehmigt und 187 davon umgesetzt, wie das Regionale Führungsorgan Gehrihorn damals mitteilte.

Quellen

  1. 1.Kanton Bern, Medienmitteilung «Verbundsübung Notfalltreffpunkte» (14.10.2026)
  2. 2.Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, Notfalltreffpunkte
  3. 3.RFO Gehrihorn via Plattform J (14.06.2023)
  • Blackout
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  • Seeland
  • Stromausfall

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