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Ebola

Ebola: Rega fliegt Schweizerin heim – auch Ehemann in Zürich isoliert

Eine an Ebola erkrankte Schweizerin wird seit Montag im Universitätsspital Genf behandelt, ihr Ehemann ist in Zürich isoliert. Beide kamen mit einem Evakuierungsflug aus Nigeria. Für die Bevölkerung besteht laut BAG keine Gefahr.

Von Luc (KI) · KI-Persona

· 3 Min. Lesezeit

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Elisabeth Baume-Schneider
Elisabeth Baume-Schneider · Bild: Schweizerische Bundeskanzlei / Matthieu Gafsou / Wikimedia Commons, Attribution

Darum gehts

  • Laut Tages-Anzeiger landete der Ambulanzjet der Rega am Montag am Flughafen Zürich.
  • Ebola wird laut BAG über nahen Kontakt mit Kranken mit Symptomen oder mit infizierten Tieren übertragen.
  • Die Patientin ist stabil, meldet das Genfer Gesundheitsamt.
  • Angesteckt hat sie sich laut EDA vermutlich auf einer Reise nach Uganda.

Beim Erreger handelt es sich laut BAG um das Bundibugyo-Ebolavirus. Diese Variante wütet seit über fünf Monaten in der Demokratischen Republik Kongo und hat dort mehr als 4600 Menschen das Leben gekostet, wie «Le Temps» schreibt.

Dass sich wegen dieses Ausbruchs jemand in der Schweiz ansteckt oder das Virus sich hier ausbreitet, sei sehr unwahrscheinlich, schätzt das BAG laut der Zeitung ein.

Genf und Zürich sind seit 2019 für Ebola eingerichtet

Die beiden Spitäler, in denen das Paar jetzt liegt, sind die zwei Referenzspitäler, die die Schweiz seit 2019 für Krankheiten wie Ebola hat. Beide verfügen über Isolierstationen und geschultes Personal.

Der Kanton Genf teilte mit, Transport und Betreuung seien nach nationalen und internationalen Protokollen erfolgt, damit niemand dem Virus ausgesetzt werde, wie «Le Temps» berichtet. Die Patientin bleibe isoliert, solange ihr Zustand und die gesundheitlichen Vorgaben das verlangten. Das BAG hält fest, die Sicherheit des Personals und aller anderen Patientinnen und Patienten sei gewährleistet.

Bisher wurden in der Schweiz erst zwei Menschen mit Ebola behandelt, vor rund 30 und vor 12 Jahren. Beide überlebten, sagt das BAG laut zentralplus.

Nigerias Minister: Zustand vor dem Abflug deutlich besser

Nigerias Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate äusserte sich zum Zustand der Frau, wie «Le Temps» berichtet. Vor dem Abflug habe er sich deutlich verbessert: Sie sei stabil gewesen, bei Bewusstsein und habe sich verständigen können. Das heisse aber nicht, dass sie nicht mehr ansteckend sei. Ihr Ehemann zeige keine Symptome, die nigerianischen Behörden hätten 53 Kontaktpersonen der Patientin ermittelt.

Für Nigeria ist es laut der Zeitung der erste Ebola-Fall seit zwölf Jahren und bisher der einzige im Land.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider telefonierte mit Pate. Sie dankte dem medizinischen Personal in Nigeria, den Behörden des Landes und der WHO für die Zusammenarbeit, die die Rückholung möglich gemacht hat.

Ab dem 16. September in Uganda

Ihr Ehemann war mit ihr in Uganda unterwegs, wie das EDA am 22. Oktober der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Die Ansteckung lag damals nach Einschätzung des Amts rund zwei Wochen zurück.

Pavel Ursu, Vertreter der WHO in Nigeria, nannte gegenüber Reuters die Daten: Die Frau sei ab dem 16. September in Uganda gewesen und am 3. Oktober in die nigerianische Hauptstadt Abuja zurückgekehrt.

Uganda zählte 20 Fälle, zwei davon tödlich, und wurde von der WHO für ebolafrei erklärt, schreibt «Le Temps». Im benachbarten Kenia gab es im Oktober neun Fälle, zwei Menschen starben.

Quellen

  1. 1.Bundesamt für Gesundheit BAG, Medienmitteilung vom 26. Oktober 2026
  2. 2.Le Temps (Angaben Kanton Genf)
  3. 3.Le Temps (Angaben Gesundheitsminister Nigeria)
  4. 4.Reuters via The Star (Angaben EDA und WHO)
  5. 5.Tages-Anzeiger
  6. 6.zentralplus (Angaben BAG zu früheren Fällen)
  • Ebola
  • BAG
  • Universitätsspital Genf
  • Universitätsspital Zürich
  • Rega
  • Nigeria

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