Nach dem Date fehlte der Schmuck – eine Woche später fand ihn die Polizei
Ein Mann aus dem Bezirk Dietikon verabredet sich in seiner Wohnung mit einer Frau, vermeintlich seiner Online-Bekanntschaft. Danach fehlen ihm teure Schmuckstücke. Eine Woche später findet die Polizei die Schmuckstücke in Subingen SO, insgesamt stellt sie dort mutmassliches Deliktsgut im Wert von mehreren zehntausend Franken sicher.
KI-SymbolbildDarum gehts
- Die tatverdächtige Frau hatte sich laut Polizei unter falschem Namen gemeldet.
- Vier Personen sind festgenommen, darunter die 24-jährige Tatverdächtige.
- Die Polizei prüft, ob die vier für weitere Diebstähle verantwortlich sind.
Laut seiner Schilderung hatte der Mann einige Wochen zuvor über eine Dating-Plattform Kontakt mit einer Frau geknüpft. Für Donnerstag, 8. Oktober, verabredete er sich bei sich zu Hause, laut Kantonspolizei Zürich mit «vermeintlich dieser Frau». Fünf Tage nach dem Besuch, am Dienstag, 13. Oktober, erstattete er im Polizeiposten Dietikon Anzeige wegen Diebstahls.
Laut den ersten Erkenntnissen der Polizei war die tatverdächtige Frau nicht unter ihrem richtigen Namen mit ihm in Kontakt getreten. Die Polizei kommentiert das trocken mit «wenig überraschend».
Bargeld, Gold und Uhren in der Unterkunft
Am Donnerstag, 15. Oktober, durchsuchte die Kantonspolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine Unterkunft in Subingen SO. Dort trafen die Polizistinnen und Polizisten die 24-jährige Tatverdächtige und weitere Personen an.
Neben dem Schmuck des Mannes lagen in der Unterkunft mehrere tausend Franken Bargeld, Goldschmuck sowie Taschen- und Armbanduhren. Ob diese Dinge aus weiteren Vermögensdelikten stammen, wird nun geprüft.
Festgenommen wurden die 24-Jährige, eine 31-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 26 und 30 Jahren. Nach den Befragungen übergab die Polizei alle vier der Staatsanwaltschaft. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.
Warnsignale beim Online-Dating
Neu ist die Gefahr nicht. In anderen Fällen warnten Schweizer Polizeien im Dezember 2023 vor Tätern, die mit gefälschten Dating-Profilen Männer zu Hause besuchten und sie mutmasslich betäubten. Betroffen war damals auch der Kanton Zürich, wie SRF berichtete. Der Rat der Behörden: Wer ein ungutes Bauchgefühl hat, akzeptiert kein Treffen in der eigenen Wohnung und lässt niemanden herein, den er nicht kennt.
Die Schweizerische Kriminalprävention erinnert daran, dass im Netz alles gefälscht sein kann: ganze Profile mit Freundeslisten, Fotos, sogar Passkopien. Misstrauisch werden sollte man, wenn das Gegenüber schon vor dem ersten Treffen von der grossen Liebe spricht. Wer um Geld gebeten wird oder Pakete entgegennehmen soll, bricht den Kontakt laut SKP am besten sofort ab.
Quellen
- Diebstahl
- Online-Dating
- Kantonspolizei Zürich
- Bezirk Dietikon
- Subingen
Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?
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