Schon wieder ein VW-Rückruf: Jetzt sind die E-Autos dran, Laden nur bis 80 Prozent
Bei VW-Elektroautos der ID.-Familie können einzelne Batteriezellen im Extremfall einen Brand auslösen. Als Sofortmassnahme lässt VW die betroffenen Autos nur noch bis 80 Prozent laden. Ob auch Autos in der Schweiz betroffen sind, ist noch unklar.
KI-SymbolbildDarum gehts
- In Deutschland sind einige Tausend Autos betroffen, in Österreich rund 850.
- Laut «Handelsblatt» gehts um ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz und Cupra Born. VW nennt keine Modelle.
- Wer betroffen ist, bekommt einen Brief. Kein Brief heisst laut VW: nicht betroffen.
- Schon im März rief VW wegen der Batterie über 90'000 E-Autos zurück.
Den Fehler sieht VW bei Zulieferern: In der Produktion entstanden einzelne Hochvolt-Batteriezellen, die nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen. Das berichten die Nachrichtenagenturen dpa, AWP und APA unter Berufung auf den Konzern. Betroffen ist demnach nur ein begrenzter Produktionszeitraum.
«In seltenen Fällen kann dies zu einer erhöhten thermischen Belastung dieser Batterien führen», sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage der dpa. Im Extremfall könne ein Brand entstehen.
«In seltenen Fällen kann dies zu einer erhöhten thermischen Belastung dieser Batterien führen»
Ein Fünftel der Batterie bleibt vorerst leer
Die Ladebremse ist eine Sofortmassnahme. Für Halterinnen und Halter heisst das: Ein Fünftel der Batteriekapazität bleibt ungenutzt, bis die Sache geklärt ist.
Ein Teil der Autos muss in die Werkstatt. Dort wird die Hochvoltbatterie geprüft, und erst wenn sie als in Ordnung gilt, hebt VW die Begrenzung wieder auf. In Österreich trifft das vorerst nur 50 Fahrzeuge.
Wie die endgültige Reparatur aussieht, steht noch nicht fest. Ein Tausch der Batteriemodule ist nicht zwingend, möglicherweise genügt ein Softwareupdate.
USA und Grossbritannien sind schon weiter
In den USA und in Grossbritannien laufen die Rückrufe bereits. Allein in den USA sind laut den Behörden mehr als 22'000 ID.4 betroffen.
Für Deutschland und weitere Märkte seien Aktionen in Vorbereitung und sollen kurzfristig starten, heisst es bei VW. Ob auch Autos in der Schweiz betroffen sind, ist noch unklar. Das «Handelsblatt» grenzt die betroffenen Autos auf bestimmte Produktionszeiträume zwischen 2023 und 2025 ein.
Nicht der erste Rückruf in diesem Jahr
Im März holten VW und Cupra schon einmal E-Autos wegen der Batterie zurück, damals weltweit mehr als 90'000, davon 28'000 in Deutschland.
Ende September folgte der grosse Brocken: Gut fünf Millionen Autos mussten weltweit zurück, weil eine Schraube an der Lenkung rosten kann. Betroffen sind auch Audi, Seat und Skoda.
Quellen
- VW
- Rückruf
- Elektroauto
- Batterie
- Cupra
Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?
Wir lesen jede Rückmeldung und setzen sie innert Tagen um.



