Knall um 4 Uhr früh: Bancomat in Beringen SH gesprengt, Gebäude in Flammen
Unbekannte haben am Montag kurz nach 4 Uhr in Beringen SH einen Bancomaten gesprengt. Das Gebäude dahinter fing Feuer, 13 Personen mussten raus. Verletzt wurde laut Schaffhauser Polizei niemand.
Darum gehts
- Die Tatverdächtigen flüchteten in einem schwarzen Auto, die Fahndung läuft.
- Die Schaffhauserstrasse zwischen der Enge und Beringen war mehrere Stunden gesperrt.
- Die Bundesanwaltschaft leitet die Untersuchung.
- Laut zentralplus ist es die zweite Bancomat-Sprengung im Kanton innert drei Wochen.
Der Geldautomat in der Enge gehört nach Angaben des Tages-Anzeigers der Ersparniskasse Schaffhausen. CH Media berichtet von mehreren Explosionen, danach brach Feuer aus.
Laut zentralplus, das sich auf eine Bestätigung der Polizei gegenüber SRF stützt, liegt hinter dem Automaten ein Wohnhaus. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, die Feuerwehr hat den Brand inzwischen gelöscht.
Fedpol und Bundesanwaltschaft im Einsatz
Neben der Schaffhauser Polizei und der Feuerwehr Neuhausen Oberklettgau rückten das Forensische Institut Zürich, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit sowie das Bundesamt für Polizei (fedpol) aus.
Weil Sprengstoff im Spiel war, führt die Bundesanwaltschaft die Untersuchung. Sie ist für solche Straftaten zuständig. Ob die Unbekannten Geld erbeutet haben, ist noch unklar.
Thayngen vor drei Wochen, schweizweit aber weniger Angriffe
Für den Kanton Schaffhausen ist es kein Einzelfall: Erst vor drei Wochen hatten Unbekannte in Thayngen einen Bancomaten gesprengt, wie zentralplus berichtet.
Schweizweit zeigt die Kurve dagegen nach unten. 2025 zählte fedpol 24 Angriffe auf Geldautomaten, halb so viele wie im Jahr davor und so wenige wie seit 2019 nicht mehr.
Nur noch rund jeder dritte Angriff hatte 2025 Erfolg. Fedpol führt das auf die verstärkten Schutzmassnahmen von Banken und Automatenbetreibern zurück.
Quellen
- Bancomat
- Sprengung
- Beringen
- Schaffhausen
- Brand
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