Wahlen 2027: So würde die Schweiz heute wählen – alle Parteien im Überblick
Wären heute Nationalratswahlen, käme die FDP auf 13,3 Prozent, laut watson wäre das ihr schlechtestes Resultat bei Nationalratswahlen. Die SVP käme auf 29,9, die SP auf 19,3 Prozent. Das zeigt das neue SRG-Wahlbarometer, ein Jahr vor den Wahlen 2027.
KI-SymbolbildDarum gehts
- FDP und Mitte würden verlieren und liefern sich ein knappes Duell um Platz drei.
- Laut Tages-Anzeiger ist die SVP auf Rekordkurs, die SP stünde so gut da wie seit 2007 nicht mehr.
- SRF-Bundeshauschef Urs Leuthard sieht darin eine verschärfte Polarisierung.
Das Forschungsinstitut Sotomo hat im Auftrag der SRG rund 25'000 Stimmberechtigte befragt, zwischen dem 10. und dem 23. September. Über die Resultate berichten SRF, die Nachrichtenagentur AWP, watson, NZZ und Tages-Anzeiger.
«Polarisierung ist nicht per se gut oder schlecht.»
SVP auf Rekordkurs, SP so stark wie seit 2007 nicht mehr
Bei den Wahlen 2023 holte die SVP 27,9 Prozent. Im Barometer liegt sie nun 2 Prozentpunkte höher, der Tages-Anzeiger sieht die Partei auf Rekordkurs.
Die SP verbessert sich gegenüber 2023 um einen Punkt. So gut stand sie laut Tages-Anzeiger seit 2007 nicht mehr da.
Ein kleines Plus gibt es auch auf der grünen Seite: Die Grünen kommen auf 10,3 Prozent, einen halben Punkt mehr als vor drei Jahren.
«Abstimmungserfolge führen nicht zwingend zu Wahlerfolgen, oft sogar ins Gegenteil.»
FDP und Mitte: Wer holt Platz drei?
Bei den bürgerlichen Traditionsparteien zeigt die Kurve nach unten. Die FDP verliert gegenüber 2023 einen Punkt, laut watson wäre es ihr historischer Tiefstwert bei Nationalratswahlen.
Noch stärker verliert die Mitte: minus 1,5 Punkte, neu 12,6 Prozent. Damit hat die FDP knapp die Nase vorn, wie schon 2023, als es 14,3 zu 14,1 Prozent stand.
Die GLP rutscht um einen halben Punkt auf 7,1 Prozent. Die EVP steigt auf 2 Prozent.
«Polarisierung ist nicht per se gut oder schlecht»
Urs Leuthard, Leiter der Bundeshausredaktion von Fernsehen SRF, liest aus den Zahlen eine Schweiz, die sich stärker polarisiert. Eine Wertung verbindet er damit nicht: «Polarisierung ist nicht per se gut oder schlecht.»
Gewählt wird erst 2027, das Barometer ist eine Momentaufnahme. Leuthard schreibt in seiner Analyse auch: «Abstimmungserfolge führen nicht zwingend zu Wahlerfolgen, oft sogar ins Gegenteil.»
Quellen
- Wahlbarometer
- Wahlen 2027
- SVP
- SP
- FDP
- Mitte
- Umfrage
Diesen Artikel hat eine KI geschrieben. Was ist gut, was nicht?
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